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Projekt Frauenselbsthilfe
Esperanza heißt Hoffnung e.V. - Höxter

Das soziale Gefüge innerhalb der Familien ist in Peru anders als in Europa. In der Regel unterstützen die Männer ihre Eltern und nicht ihre Frauen und Kinder. Das führt dazu, dass die Frauen, die häufig keine Berufsausbildung haben, sich Putz- oder Wascharbeiten suchen. Diese werden natürlich schlecht bezahlt und so können die Kinder nicht zur Schule gehen. Häufig müssen die Kinder schon sehr früh mithelfen für den Lebensunterhalt zu sorgen. Jungen gehen auf die Strasse und putzen Schuhe, Mädchen müssen für wenige Centimos im Haushalt arbeiten. Oft genug werden sie um diesen geringen Lohn auch noch betrogen. Ein Kreislauf, der ohne Hilfe schwer zu durchbrechen ist. Daher helfen und unterstützen wir insbesondere Frauen und Kinder.

Qualifizierungsprojekt für Frauen

Wir arbeiten zur Zeit an einem Qualifizierungsprojekt für Frauen. Geplant ist der Aufbau eines Restaurants in Lima mit ca. 50 Sitzplätzen, Verkauf nach Außen (take away), Berufsausbildung im Küchenbereich, Hauswirtschaft und Administration.

• Ziele des Qualifizierungprojektes

  • Hilfe zur Selbsthilfe.

  • Regelmäßiges Einkommen für Frauen (sie werden in die Lage versetzt ein regelmäßiges Einkommen eigenständig zu erwirtschaften).

  • Junge Frauen und Mädchen aus finanziell schwachen Familien mit geringer oder keiner Schulbildung erhalten die Möglichkeit einer Ausbildung
    a) zur Köchin,
    b) im Servicebereich,
    c) Ausbildung in der Administration.

  • Straßenkindern eine Mahlzeit pro Tag ermöglichen.

Beschreibung  des Qualifizierungsprojektes:
In einem Randgebiet von Lima/ Peru soll ein Restaurant entstehen, in dem Gäste sowohl Essen zu sich nehmen als auch abholen können. Geplant ist die Zubereitung von ca. 200 Portionen pro Tag. Die nicht verkauften Essen werden an die Schule Ayudar Ayudame (Schule für Straßenkinder) verteilt. In die Arbeit eingebunden werden sollen auch einige der minderjährigen Mütter aus dem Kartenprojekt (siehe unten), die Tischwäsche herstellen können. Zudem sollen sowohl in der Küche als auch im Service von Anfang an junge Frauen eine Ausbildung erhalten.
Mit den Überschüssen aus dem Restaurant soll eine Berufsschule im Sinne von Ausbildungs-Schule entstehen, in der die Schülerinnen kostenfrei die Möglichkeit der Ausbildung zur Administratorin erhalten. Auch hier ist wieder an junge Frauen gedacht, die aus sozial schwachen Familien kommen, die sich keine Ausbildung leisten können. 
Dieses Projekt ist als reine Hilfe zur Selbsthilfe gedacht und soll nach der Einrichtung und in Betriebnahme allenfalls in den ersten 2 Jahren Zuschüsse für Gehälter der Frauen erhalten. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 20.000 €. Da wir dieses Geld nicht allein aufbringen können, wollen wir Landesmittel beantragen. Das bedeutet, dass wir maximal 60% der Summe vom Land bekommen (12.000 €) und die restlichen 40% müssen wir selber aufbringen (8.000 € ). Hierbei hoffen wir auf die Hilfe der Volksbank Paderborn Höxter, der Georg Kraus Stiftung/Hagen und dem Verein Zonta e.V. aus Höxter und auf Ihre Unterstützung.


Nächste Schritte für das Qualifizierungsprojekt:
1. Landesmittel beantragen mit Hilfe der Georg Kraus Stiftung
2. Mittel bei der Georg Kraus Stiftung beantragen
3. Geeignete Räumlichkeiten finden in Lima/Peru
4. Mietvertrag abschließen
5. Räumlichkeiten für den Restaurantbetrieb herrichten
6. Küche mit allen notwendigen Geräten einrichten, ebenso den Speiseraum
7. Schulungsraum für die Administration Schülerinnen herrichten zum Beispiel mit Arbeitstischen, Computern, Stühlen, Tafel usw.


Bisherige Projekte:

• Schulgeld
für 2 Kinder in Tacna bezahlt und für ein behindertes Kind in Lima über einen Zeitraum von 2 Jahren (pro Jahr und pro Kind 500 € ),
für 1 Straßenkind in der Schule Ayudar Ayudame mit finanzieller Unterstützung der Schüler des Berufskollegs in Höxter und Kontakt mit dem Kind hergestellt (1 Jahr 500 €),

• Saisonkarten (Weihnachten, Ostern und Blumenmotive)
Von minderjährigen Müttern werden Saisonkarten gestickt. Diese Karten werden in Deutschland zum Preis von 3,00 € verkauft. Davon geht 1,00 € direkt an die jungen Frauen, 1,00€ für Material und Paketgebühr und der restliche Euro fließt in das oben vorgestellte Projekt.

• Nähmaschinen für Frauen
Der Vorstand ESPERANZA heißt Hoffnung Auf dem Foto rechts unten sieht man einige der Nähmaschinen, die in Calana/ Tacna/ Peru ankamen. Wir sammelten hunderte von Nähmaschinen im Weserbergland, damit die Frauen in Lima Handarbeiten erstellen können, die sie dann wiederum verkaufen können. Wir wollen, dass die Frauen Hoffnung schöpfen für eine bessere Zukunft. Wir geben Hilfe zur anschließenden Selbsthilfe. 

 

 

 
Esperanza heißt Hoffnung e.V. - Höxter
 

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